glitttering tink

Im Wald sieht man das leichte Glimmen,
von überall hört man die Stimmen.

Ein leichtes Lachen, ein zartes Gekicher,
das sind Feen, da bin ich mir sicher.

Sie kommen und Tanzen im Mondenlicht,
dazu spielt die Flöte von einem Wicht.

Man sieht sie nur nachts im Mondenschein,
sie Singen und Tanzen unter dem Wein.

Leider sieht man sie selten, wenn überhaupt,
denn sie bestehen aus Sternenstaub.

Bevor die Sonne aufgeht sind sie verschwunden,
drehen erst am Abend wieder ihre Runden.

tink glitters

 

 

FAUNE UND FEEN

Dort, wo die Bäume
nur halb noch stehen
und aus gehöhlten
Augen sehen,
dort wohnen die Feen.

Sie warten auf die
besondere Stunde
und mit im Bunde
sind die Faune.

Wie Wächter einer
versunkenen Zeit
lösen sie sich aus
uraltem Traume.

Treten zum See
und entblößen sich
und rufen verlangend
zu schamlosem Tun

Bis die dunklen
Wasser kräuseln
und ein Zittern
die Fläche erfasst und
der moorige
See erbebt
und seine Gebilde
ans Ufer hebt.

© Renate Tank

glitters fantasy